„Wir helfen Menschen und Organisationen,
sich besser auf unerwartete Ereignisse vorzubereiten.“


Die Auseinandersetzung mit möglichen zukünftigen Entwicklungen schafft gerade in Zeiten von großen Umbrüchen neue Handlungsspielräume. Damit kann im Bedarfsfall auch mit unerwarteten Ereignissen besser umgegangen werden.

Die Österreichische Gesellschaft für KrisenVorsorge (GfKV) beschäftigt sich mit Entwicklungen und Ereignissen, die das Potenzial haben, unser gewohntes gesellschaftliches Zusammenleben nachhaltig zu stören oder sogar zu zerstören. Daraus abgeleitet, möchten wir Hilfestellungen anbieten, wie wir gemeinsam besser durch solche Krisen kommen können.

Wie uns gerade die aktuelle Corona-Krise zeigt, kann der Übergang von Vorsorge in die Bewältigung sehr abrupt und überraschend kommen. Daher sind nun auch wir in der Adaption und Anpassung gefordert. Für uns ist bereits jetzt klar, dass diese Krise nicht in ein paar Wochen vorbei sein wird. Vielmehr erwarten wir, dass eine Reihe von Folgekrisen auf uns zukommen werden.


Ein europaweiter Strom- und Infrastrukturausfall („Blackout“)

Ein europaweiter Strom- und Infrastrukturausfall („Blackout“) oder eine eskalierende Pandemie führen zu massiven Versorgungsunterbrechungen, auf die wir weder als Einzelpersonen noch als Unternehmen oder als Staat vorbereitet sind.

Bereits nach wenigen Tagen würden massive gesellschaftliche Verwerfungen drohen, wie etwa 2011 das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag festgestellt hat.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus und den damit einhergehenden Folgen steigt auch die Gefahr für ein Blackout. Dafür sind zwei wesentliche Faktoren ausschlaggebend:

  1. Der mögliche Ausfall von Personal in kritischen Bereichen (Leitwarten, Kraftwerken etc.)
  2. Der Wirtschaftseinbruch führt zu einer sinkenden Stromnachfrage, was wiederum zu einer erhöhten Instabilität führt, da es zu einem Stromüberangebot kommt. Damit werden konventionelle Kraftwerke aus dem Markt gedrängt und es fehlen dadurch rotierende Massen für die Systemstabilität. Siehe dazu auch die Detailbetrachtung COVID-19: Die Corona-Krise und die steigende Blackout-Gefahr

Im Rahmen der Schweizer Sicherheitverbundübung 2014 wurde genau dieses Szenario beübt.

Blackout: Vorsorgen für den Ausnahmezustand

Expertentalk auf kommunalnet.at

Ein Blackout -- also der großflächige Ausfall von Strom und Infrastruktur -- gilt in den nächsten fünf Jahren als sehr wahrscheinlich. Daher ist es für Gemeinden umso wichtiger, auf Krisensituationen bestmöglich vorbereitet zu sein. In einem Expertentalk gibt Blackout-Spezialist Herbert Saurugg den Gemeinden hilfreiche Tipps.

Expertentalk "Blackout" mit Herbert Saurugg.

Als Bürgermeisterin/Bürgermeister Krisen besser bewältigen

GfKV-Schreiben-Bürgermeister

Was ist ein Blackout und wie können wir uns darauf vorbereiten?

Der Präsident der GfKV, Herbert Saurugg, im Gespräch mit Stefan Magnet.

Experte: Blackout kommt in den nächsten 5 Jahren