„Wir helfen Menschen und Organisationen,
sich besser auf unerwartete Ereignisse vorzubereiten.“


Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie rasch und unerwartet Ereignisse mit enormer Wirkung eintreten können und unser Leben schlagartig verändern. Der weitreichende Lockdown verursachte eine nachhaltige Störung globaler Netzwerke und es ist derzeit nicht absehbar, welche zusätzlichen Schockwellen damit noch verbunden sind.

Was wir daraus lernen sollten:
Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit!

Solche weitreichenden Ereignisse können nur durch eine frühzeitige Adaption und Anpassung (also durch „Lernen“ und Vorsorge) bewältigt werden. Die jahrhundertealte Volksweisheit: „Aus Schaden wird man klug“, greift bei vernetzten Krisen zu kurz, denn erst dann zu lernen, wenn bereits enorme Schäden auftreten, ist der falsche Ansatz.

Die Österreichische Gesellschaft für KrisenVorsorge (GfKV) hat sich zum Ziel gesetzt,
als überparteiliche Plattform zum bestehenden und bewährten Zivil- und Katastrophenschutz komplementäre Handlungsoptionen aufzeigen und mitzuwirken,

robuste kommunale Infrastrukturen auf Gemeinde-Ebene zu schaffen

und die Resilienz (die „Selbstwirksamkeit“) der BürgerInnen zu verbessern.

Als Beispielszenario dient ein europaweiter Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfall („Blackout“). Vorrangiges Ziel ist die Stärkung der Menschen und Gemeinden, da diese bei großen und schweren Störungen in den Versorgungsketten die wesentliche Basis für eine Bewältigung sind. Erst darauf können weitere erforderliche organisatorische Maßnahmen aufgesetzt werden.


Ein europaweiter Strom- und Infrastrukturausfall („Blackout“)

Ein europaweiter Strom- und Infrastrukturausfall („Blackout“) oder eine eskalierende Pandemie führen zu massiven Versorgungsunterbrechungen, auf die wir weder als Einzelpersonen noch als Unternehmen oder als Staat vorbereitet sind.

Bereits nach wenigen Tagen würden massive gesellschaftliche Verwerfungen drohen, wie etwa 2011 das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag festgestellt hat.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus und den damit einhergehenden Folgen steigt auch die Gefahr für ein Blackout. Dafür sind zwei wesentliche Faktoren ausschlaggebend:

  1. Der mögliche Ausfall von Personal in kritischen Bereichen (Leitwarten, Kraftwerken etc.)
  2. Der Wirtschaftseinbruch führt zu einer sinkenden Stromnachfrage, was wiederum zu einer erhöhten Instabilität führt, da es zu einem Stromüberangebot kommt. Damit werden konventionelle Kraftwerke aus dem Markt gedrängt und es fehlen dadurch rotierende Massen für die Systemstabilität. Siehe dazu auch die Detailbetrachtung COVID-19: Die Corona-Krise und die steigende Blackout-Gefahr

Im Rahmen der Schweizer Sicherheitverbundübung 2014 wurde genau dieses Szenario beübt.

Blackout: Vorsorgen für den Ausnahmezustand

Expertentalk auf kommunalnet.at

Ein Blackout -- also der großflächige Ausfall von Strom und Infrastruktur -- gilt in den nächsten fünf Jahren als sehr wahrscheinlich (siehe etwa die Risikobeurteilung des Österreichischen Bundesheeres im Jänner 2020). Daher ist es für Gemeinden umso wichtiger, auf Krisensituationen bestmöglich vorbereitet zu sein. In einem Expertentalk gibt Blackout-Spezialist Herbert Saurugg den Gemeinden hilfreiche Tipps.

Expertentalk "Blackout" mit Herbert Saurugg

Als Bürgermeisterin/Bürgermeister Krisen besser bewältigen

GfKV-Schreiben-Bürgermeister

Was ist ein Blackout und wie können wir uns darauf vorbereiten?

Der Präsident der GfKV, Herbert Saurugg, im Gespräch mit Stefan Magnet.

Experte: Blackout kommt in den nächsten 5 Jahren

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